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Filmempfehlung #8: MINDING THE GAP

„Skateboarden dient als Lebensader in diesem zutiefst ergreifenden und intimen Porträt über Freundschaft, Identität und Männlichkeit im heutigen Amerika.“ Anja Fröhner

MINDING THE GAP von Bing Liu

Schwungvoll brettert Bing Liu hinter seinen Freunden Zack und Keire durch heruntergekommene Parks, an bröckelnden Fassaden und leerstehenden Häusern vorbei. Für die Jungs aus ärmlichen Verhältnissen in Rockford, Illinois bildet die Skaterclique eine Art Ersatzfamilie. Als begeisterter Filmer fängt Bing das Leben seiner Freunde auch abseits des Skate-Parks ein: Zacks Alltag wird auf den Kopf gestellt, als seine Freundin Nina plötzlich schwanger wird. Keire ist auf der Suche nach seinem Platz in einer multikulturellen Gesellschaft. Und für Bing selbst wird es Zeit, seine Mutter mit einem dunklen Kapitel aus der eigenen Vergangenheit zu konfrontieren. MINDING THE GAP erzählt mit wunderbarer Lyrik von dem, was gemeinhin eine „schwierige“ Jugend genannt wird.

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